New York: Fotoausstellung an der Columbia-Universität
Vom Minghui-Reporter Caiju / 17.04.2010
Die Columbia-Universität in der Stadt New York zählt zu den acht traditionellen Elite-Hochschulen ("Ivy League Universities", benannt nach den efeuumrankten Gebäuden der 1636 gegründeten Harvard University) und ist eine der ältesten Universitäten der USA. Vom 12. bis 15. April 2010 veranstaltete der Falun Gong-Club dieser Universität eine 4-tätige Fotoausstellung, um den Menschen die wahren Umstände der Verfolgung von Falun Gong vorzustellen.
Falun Dafa-Fotoausstellung vor der Bibliothek der Columbia-Universität
Die Fotoausstellung bestand
aus insgesamt 20 großen Plakaten mit Fotos, thematisch aufgeteilt in
„Verbreitung von Falun Dafa“, „Wahrheit über die Verfolgung“ und „Auflösung der
Kommunistischen Partei Chinas“. Sie stellte die Hintergründe der von der
KPCh inszenierten so genannten „Selbstverbrennung auf dem Platz des Himmlischen
Friedens“ und den „Systematischen Organraub an lebenden Falun
Gong-Praktizierenden durch die KPCh“ klar.
Die Plakate waren mitten
auf dem Universitätsgelände aufgestellt und erregten die Aufmerksamkeit der
Studenten und Lehrkräfte, die vor den Fotos inne hielten, sich die
Beschreibungen durchlasen und auch gerne Informationsmaterialien darüber
mitnahmen.
Zu den Fragen, die gestellt
wurden, gehörte die Frage nach der so genannten Selbstverbrennung auf dem Platz
der Himmlischen Friedens (Video und Text einzusehen unter:
http://www.falungong.de/videos/videos_propaganda/1203896514.html). Ein Falun
Gong-Praktizierender analysierte daraufhin ein Video, das die so genannte
Selbstverbrennung zeigte, und klärte darüber auf, dass sie eine Inszenierung
der KPCh darstelle, mit dem Ziel, Falun Gong zu verleumden.
Als jemand fragte, ob Falun
Gong den Menschen verbiete, Medikamente einzunehmen, antwortete ein
Praktizierender darauf, dass Falun Gong dies niemandem verbiete. Wenn man krank
sei, sollte man Medikamente einnehmen. Jedoch würde man durch die Kultivierung
körperlich und seelisch gesund, d.h. von Krankheiten befreit, und bräuchte
daher keine Medikamente mehr.
Ein Professor für die
Psychologie, Herr Robert Christmann, erklärte, nachdem er in der
Fotoausstellung die Brutalität der Verfolgung in China gesehen hatte: „Die
Universität Columbia unterstützt die Meinungsfreiheit. Die Menschen können ihre
eigene Meinung ausdrücken…Falun Gong-Praktizierende erleben solch eine schlimme
Verfolgung. Wir sollten die Menschen weltweit darüber informieren. Die
Ausstellung hier ist sehr gut.“
Ein Student für
internationale Beziehung namens A.J. sah die Fotoausstellung von weitem und
trat näher. Er sagte: „Die Verfolgung, die hier gezeigt wird, ist mit
menschlichen Werten nicht zu akzeptieren. Die chinesische Regierung verfolgt
die Menschen systematisch, das ist der Genozide ähnlich. Ich meine, dass die
internationale Gesellschaft Druck auf China ausüben sollte.“
Eine junge Studentin blieb
lange vor den Schautafeln stehen und erkundigte sich, was sie tun und wie sie
helfen könnte. Sie hoffte, dass man die Schautafeln in dem Gebäude der Fakultät
für internationale und öffentliche Beziehung ausstellen könnte, damit noch mehr
Studenten darüber informiert würden.
Ein Arzt aus Argentinien
rief vor den Schautafeln aus: „Das ist genau das, was ich suche!“ Er hatte
verschiedene Meditationsarten ausprobiert und gehofft, eine effektive Methode
zu finden, die seinen Patienten helfen könnte. Falun Gong sei genau das, was er
gesucht habe, meinte er, und er wollte diese Kultivierungsschule allen seinen
Patienten empfehlen.
Ein Gelehrter, der bereits
oft nach China gereist war, bedankte sich bei den Mitgliedern des Falun
Gong-Clubs. Ein Student erzählte, dass die Studenten im Politik-Seminar über
entsprechende Themen diskutiert hätten, nachdem sie die Schautafeln gesehen
hatten.
Am ersten Tag der
Ausstellung lernten zwei Studenten die fünf Falun Gong-Übungen. Mehrere
Besucher der Ausstellung bekundeten ihr Interesse und erkundigten sich danach,
wann und wo sie die Übungen lernen könnten.
Chinesische Studenten
treten aus den Parteiorganisationen aus
In der Columbia-Universität
gibt es viele Studenten aus dem Festland China. Die Bilderausstellung stand
mitten auf einem von allen Studenten genutzten Weg des Campus. Die Fahne mit
„Falun Dafa ist gut“ und „Aus der KPCh austreten“ sah man weithin deutlich.
Einige der chinesischen
Studenten wollten sich mehr über die wahren Umstände über die Verfolgung von
Falun Gong informieren und nahmen gerne die Hefte „Neun Kommentare über die
Kommunistische Partei Chinas“ und entsprechende Informationen über die 70
Millionen Austritte aus den Parteiorganisationen an. Einige chinesische
Studenten traten an Ort und Stelle aus den Parteiorganisationen aus, nachdem
sie sich darüber informiert hatten.
Manche Eltern von chinesischen Studenten, die zu Besuch kamen, zeigten
ebenfalls Interesse an den Schautafeln. Eine Frau berichtete, dass sie bereits
in China von Falun Gong gehört hätte. Sie sei kein Parteimitglied, wäre jedoch
Mitglied des Jugendverbandes der Partei gewesen und war damit einverstanden,
aus dem Jugendverband auszutreten. Sie wollte ihrer Tochter und ihrem
Schwiegersohn die Informationsmaterialien von Falun Gong zu lesen geben.
Störung des Chinesischen
Konsulats erfolglos, Unterstützung für den Falun Gong-Club
Su Men vom Falun Gong-Club berichtete, dass der Falun Gong-Club im Jahre 1999
gegründet worden wäre und oft verschiedene Aktivitäten zur Aufklärung der
Menschen über die wahren Umstände der Verfolgung veranstalte.
Anfang 2007 hatte der Club
ein Forum über den Organraub an Falun Gong-Praktizierenden durch die KPCh im
Internet berichtet. Herr David Matas und David Kilgour, die Autoren des Buches
„BLUTIGE ERNTE - Revidierter und erweiteterter Bericht über die Anschuldigungen
des Organraubs an Falun Gong-Praktizierenden in China“ (siehe bitte deutsche
Version: http://www.epochtimes.de/download/Untersuchungsbericht_Kilgour_Matas_DE_270307.pdf)
nahmen an dem Forum teil. Der chinesische Studentenverein störte damals nicht
nur das Forum im Internet, sondern lud im Internet Materialien hoch, die Falun
Gong verleumdeten.
Um über die Tatsachen zu informieren, suchten die Mitglieder des Falun
Gong-Clubs einen Großteil der Zuständigen der Universitäten auf und
informierten sie in persönlichen Gespächen über die wahren Umstände der
Verfolgung von Falun Gong, während die Praktizierenden im Großraum New York die
störenden Personen des Studentenvereins entlarvten.
Eine Woche nach
Semesterbeginn im Herbst teilte der Rektor Su Men mit, dass die Universität mit
dem Studentenverein gesprochen und sie davor gewarnt hätte, dass ihr Vorgehen
gegenüber dem Falun Gong-Club in den USA nicht akzeptabel sei und der Verein
strenge Strafen zu erwarten hätte, sollten die Anfeindungen nicht eingestellt
werden.
Kurz darauf löschte der
Studentenverein die verleumdenden Inhalte gegenüber Falun Gong von ihrer
Webseite.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatten viele Studenten und Mitarbeiter der Universität
nicht viel über Falun Gong gewusst, doch gleich nach diesem Zwischenfall
informierte sich fast jeder der Uni über die Verfolgung und über die Verbrechen
der KPCh und des Chinesischen Konsulates sowie die Methoden der Verbreitung von
Verleumdungen durch die Studentenvereine im Ausland.
Verschiedene Abteilungen der Universität unterstützten die Bilderausstellung
des Falun Gong-Clubs.
Kurze Vorstellung der
Universität Columbia:
Die Universität Columbia
gilt als eine der bekanntesten Universitäten der Welt. Sie liegt an Morningside
Heights in Manhattan neben dem Hudson Fluss, nördlich vom Central Park. Sie
wurde 1756 gegründet und gehört zu den Eliten-Universitäten und zu den ältesten
Universitäten in den USA. In ihren über 250 Jahren haben 87 damalige
Absolventen oder Professoren den Nobelpreis erhalten. Drei US-Präsidenten,
darunter auch der jetzige Präsident Obama, studierten an dieser Universität.
Der Pulitzer-Preis der Pulitzer-Journalisten-Schule der New Yorker Columbia
Universität ist der höchste US-amerikanische Literaturpreis.